Willkommen


Heiße Schokolade~

 

 

 

 

Der Schnee bedeckte die Landschaft und Fußabdrücke der Menschen und der der Tiere waren im Schnee zu erkennen. Verliebte Pärchen welche Hand in Hand durch die Straßen der Stadt Tokyo gingen, verspielte Kinder welche im Schnee herumtollten und Schneemänner und Schneeengel machten und nicht zu vergessen die Hunde welche aufgeregt durch den Schnee liefen und die Katzen welche versuchten den Schnee zu umgehen. Alle hatten einen Partner mit dem sie Weihnachten verbringen konnten. Egal ob Lebenspartner, Familie, bester Freund oder Tier.
Nur sie war alleine...
Ihre Familie feierte zwar jedes Jahr Weihnachten aber dorthin wollte sie nicht da ihre Mutter verstorben war und sie einfach nicht alleine mit ihrem Vater sein konnte. Gegen ihre kleine Schwester hatte sie ja nichts. Haustiere hatte sie auch nicht und ein Lebenspartner...Sie hatte keinen Ehemann geschweige denn Freund und Freunde von ihr wollten Weihnachten eben mit der Familie feiern und nicht mit ihr alleine...
Seufzend strich sie ihre dunkelblaue Haare hinters Ohr und schlenderte durch die Großstadt. Immer wieder kame ihr besagte Paare entgegen welche sich verliebt ansahen oder einfach nur an ihr kichernd verbei gingen. Wie sie das alles doch ankotzt...
Sie rückte sich ihren Schal und ihre Jacke zurecht und sah nach unten. Links, rechts, links, rechts...
Nervös leckte sie sich über die trockenen und leicht aufgeplatzten Lippen und blieb vor einem Cafe stehen.
Heute aber sollte es sich ändern...
Leicht lächelnd, wenn auch nervös, betrat sie das kleine aber feine Café. Kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen umgab sie Wärme und der leckere Geruch von Kaffe und selbstgebackenem Kuchen. Sie zog sich ihre Jacke aus und ging gemütlich zu einem Tisch welcher direkt am Fenster war.
Sie hing ihre Jacke über den Stuhl und setzte sich hin.
Leicht konnte man Weihnachtsmusik vernehmen und dies lies sie aufseufzen.
Heute war ihr Geburtstag. Hört sich vielleicht etwas eigenartig an, aber so ist es. Heute würde sie genau 20 Jahre alt werden. Aufgeregt tippten ihre Finger gegen die Tischplatte und sie sah aus dem Fenster. Kleine Schneeflocken fielen vom Himmel und schneiten die Straßen nur noch mehr zu.
Lachend gingen die Menschen durch die Straßen und suchten nach kleinen Geschenken für Freunde oder nach Blumen für ihren Lebenspartner.
 

Wir treffen uns im Cafe Lycros. Glaub mir, ich habe eine Überraschung die dich umhauen wird...



Mit leicht geröteten Wangen wendete sie sich vom Fenster und starrte auf die Tischplatte vor sich. Ihre Lavendelfarbenen Augen starrten starr auf die Tischplatte und sie schluckte leicht. Was das wohl für eine Überraschung ist? Ob er ihr wohl ein Geschenk besorgt hat? Hat er überhaupt daran gedacht? Es könnte doch genauso gut sein das er es vergessen hat...
Aber dann hätte er sie doch nicht hierher bestellt.
Sie spürte wie ihr ganzer Körper zitterte und ihr Bauch anfing zu kribbeln. Aufgeregt lächelte sie und konnte garnicht mehr aufhören.
„Haben sie schon was gewählt?“
Erschrocken zuckte sie zusammen und sah auf. Freundliche braune Augen funkelten sie an. Eine Blondine mit schwarzem Pullover und Schürze, was wohl die Arbeitskleidung war, stand vor der Schwarzhaarigen und lächelte sie freundlich an. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Block und einen Stift.
„I-Ich warte a-auf jemanden, vielleicht später...“, stotterte die Schwarzhaarige schüchtern und senkte ihren Blick. Wieso ist es ihr peinlich?
Die Tür wurde geöffnet und ein Braunhaariger junger Mann betrat das Cafe. Er sah sich um und entdeckte die Schwarzhaarige.
„Hey Hinata...“
Erschrocken zuckte sie wiedermal zusammen und blickte auf. Er...
Der Braunhaarige setzte sich ihr gegenüber und lächelte sie freundlich an. „Alles gute zum Geburtstag!“, sagte er und grinste sie freundlich an.
„D-Danke Kiba“, stotterte sie nervös und biss auf ihre Unterlippe. „Wartest du auf Naruto?“, fragte Kiba sogleich und Hinata blickte schüchtern weg ehe sie leicht nickte. „Oh...“, verwundert blickte Kiba auf ehe er leicht nickte. Das hätte er eigentlich wissen sollen. Hinata ist doch schon seit der Ersten Klasse in Naruto unsterblich verliebt. Wenn nicht schon seit dem Kindergarten...
„Hinata, es tut mir Leid es dir zu sagen aber ich glaube Naruto kommt nicht. Ich meine wir haben immerhin schon gleich 20.30 Uhr“, sagte Kiba entschuldigend und die Schwarzhaarige sah erschrocken auf. 20.30 Uhr? Aber wie kann das sein? Ihr Kopf schellte zur Uhr welche etwas weiter hinten an der Wand hing und tatsächlich...
20.30 Uhr...
Hatte er sie vergessen?
Oder wollte er nicht kommen?
Hat er vielleicht eine andere mit der er Weihnachten verbringen wollte?
Dabei wollte sie ihm doch heute sagen das sie ihn liebt...
Naruto-kun...
„Ach Hinata, nimms nicht so übel. Du hast was besseres als so einen Vollidioten verdient! Es gibt noch andere die dich lieben werden Hinata!“, sagte Kiba tröstend und legte seine Hand auf ihre. Kurz weitete Hinata ihre Augen. Ihre Hand...wieso kribbelte sie? Wieso wurde ihr ganz warm?
„Gehts dir gut du bist so rot?!“, fragte Kiba verwirrt und legte nun seine andere Hand auf ihre Wange.
„K-K-Kiba...“, stotterte die junge Dame völlig hilflos und wusste nicht mit der Situation umzugehen. Sie hörte leises kichern der Kellner welches das Schauspiel amüsiert ansahen.
Ihr Herz schlug wie wild gegen ihr Brustkorb und sie schluckte mehrmals nervös. „I-I-Ich...ich....also...“, nervös stotterte Hinata vor sich hin. Was sollte sie nun sagen? Sie wusste es einfach nicht...
Sie nahm ihre Hand aus Kibas Hand und stand auf. Kiba wiederrum zog seine Hand wieder ein und stand ebenfalls auf. „Gehts dir auch wirklich gut?“, fragte Kiba und Hinata wollte bejahen, wollte wenigstens nicken doch sie schüttelte den Kopf.
„Hey, wie wärs? Ich geb dir ne heiße Schokolade aus. Ich mein du bist meine beste Freundin und es ist Heilig Abend nicht zu vergessen dein Geburtstag Hinata“, sagte Kiba grinsend und drückte sie auf den Stuhl ehe er sich ebenfalls wieder setzte. Nervös nickte Hinata.
Könnte es eingentlich noch Peinlicher werden?
Während Kiba seine Hand hob damit die Kellnerin von eben wieder kam kaute Hinata ängstlich auf ihrer Unterlippe herrum. Sie liebte doch Naruto-kun.
Aber wieso zum Teufel wird ihr so anders wenn Kiba sie berührt? Wieso schlägt ihr Herz so schnell? Wieso? Könnte es sein das sie doch in Kiba und nicht in Naruto-kun verknallt ist?
Kiba, der Kiba welche ihr immer geholfen hat. Er hatte ihr sogar geholfen Naruto-kun auf sie aufmerksam zu machen. Hatte sie vor ihm immer gut darstehen lassen. Hatte sie immer aufgefangen wenn sie hingefallen war...
Verwundert sah sie wieder auf als man ihr eine dampfende Tasse heißer Schokolade vors Gesicht stellte.
„Lasst es euch süßen schmecken“
Ihr stieg wieder die Röte ins Gesicht und sie sah nach unten. Na toll...
Ihre schmallen Finger umfassten die Tasse und sie nahm den ersten schluck. Schließlich stellte sie die Tasse wieder ab.
„D-Danke....Kiba....“, sagte Hinata schüchtern und wagte es nicht aufzusehen.
„Ach das mach ich doch gern...“, sagte Kiba und grinste sie immernoch aufgedreht an. Sie nickte und nahm gleich einen weiteren Schluck. Vielleicht liebte sie doch Kiba und nicht Naruto-kun...
„Hey Hinata, soll ich doch noch nach Hause bringen? Ich muss eh zu dem Haus in dem du wohnst da ich meine Schwester besuchen möchte...“, sagte Kiba und Hinata nickte kaum merklich. Wieso zum Henker hatte sie zugestimmt?!
Sie stellte ihre Tasse ab und stand auf.
Verwundert sah sie Kiba an. „Schon fertig?“, fragte er sie und sie nickte ängstlich ehe sie die Jacke anzog und beinahe aus dem Café floh. „Hey Hinata, warte doch mal auf mich...“, rief Kiba und rannte ihr beinahe hinterher.
Nervös liefen beide nun nebeneinander her.
Nur leicht erhellten die Straßenlampen den Bürgersteig und beide froren. Der Schnee knirschte unter ihren Füßen und Hinata zitterte leicht. Aber nicht vor Kälte sondern ehe vor Nervösität.
„Und dir gehts wirklich gut?“
Erschrocken sah sie nach oben ehe sie leicht nickte. Wieso konnte sie einfach nicht sagen was sie fühlte? Enttäuscht sah sie wieder auf den Boden. Sie war schon immer das schüchterne, stille Mädchen gewesen welches sich nie getraut hat irgendwas zu sagen. Und bei Leuten die sie liebt erst recht nicht...
Beide blieben stehen und Hinata nickte zum Dank. „D-Danke Kiba-kun...“, sagte Hinata und drehte sich um um ihre Wohnung aufzuschließen.
„Kiba-kun?“
Verwirrt hielt sie in ihrer Bewegung inne und sah über ihre Schultern ehe sie leicht nickte. „Wieso "kun"? Das benutzt du doch nur bei Narutos Namen da du ihn....“, fing Kiba verwirrt an und Hinata stieg wieder Schamröte ins Gesicht.
„Hinata, kann es sein das du...“
Ängstlich schloss Hinata die Tür auf und huschte in ihre Wohnung rein. Kaum war sie in der Wohnung drinnen wurde sie an der Schulter gepackt und wieder nach draußen gerissen.
„Hinata? Kann es sein das du...Naruto nicht mehr liebst?“
Nervös drehte sie sich um. Nun hatte er sie durchschaut. Und das alles nur wegen dem "kun". Nur da sie das "kun" an seinen Namen gehängt hatte. Wie dumm sie doch war....oder?
„I-I-Ich...ich...“, stotterte sie herum und sah auf den Boden. Was sollte sie nun sagen. Sollte sie; Du hast recht Kiba-kun, ich liebe eigentlich dich und nicht Naruto ich habe es nur noch nie bemerkt. Es ist mir eben erst aufgefallen..., sagen oder was?!
„Hinata...“
Sie sah auf und schloss ängstlich die Augen. Sie wüsste was er nun sagen würde. Er würde sagen; Es tut mir Leid aber ich fühle nichts für dich. Lass uns aber trotzdem Freunde bleiben...
Sie schluckte und riss kurzdarauf ihre Augen auf.
Weiche Lippen drückten sich gegen die ihre und sie sah nach vorne.
Er küsste sie....er küsste sie wirklich.
Leicht erwiederte sie und spürte wie ihr Bauch nur noch stärker kribbelte und ihr Herz schneller schlug. Ihre Kniee wurden weich und drohten einzuknicken.
Kiba löste sich von Hinata und lächelte sie breit an.
„Hinata? Hast du morgen Zeit?“
Leicht nickte sie, ungläubig was gerade passiert war. Er...er hatte sie einfach geküsst. Nochnichteinmal ich liebe dich oder lass und Freunde bleiben hatte er gesagt...
„Super, wie wärs? Hast du morgen Lust auf heiße Schokolade?“
Wieder nickte sie. Heiße Schokolade...
„O-O-Okey...dann....bis morgen...“

Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!